In dieser Arbeit formt sich ein Kreis aus Frauen – ein Kreis der Kraft, der Weitergabe und des stillen Wissens. Die dargestellten Frauen des Volkes der Xhosa tragen traditionelle Gewänder, die nicht nur Identität, sondern auch Verbindung verkörpern. Ihre Hände sind miteinander verbunden, doch ihr Kreis reicht über das Sichtbare hinaus.
Die sich auflösenden Formen um sie herum sind keine Zerstörung, sondern Verwandlung. Sie stehen für die Ahnen – jene, die nicht verschwunden sind, sondern in einer anderen Ebene weiterexistieren. In vielen afrikanischen Traditionen, auch bei den Xhosa, bleibt die Verbindung zu den Vorfahren lebendig: Die Ahnen begleiten, schützen und sprechen durch Zeichen, Intuition und Rituale.
Der Kreis wird so zum Übergang – zwischen Gegenwart und Vergangenheit, zwischen Körper und Geist. Die Frauen stehen im Zentrum dieser Verbindung: als Trägerinnen von Erinnerung, als Hüterinnen von Wissen, als Brücke zwischen den Welten.
Diese Arbeit erzählt nicht von Verlust, sondern von Kontinuität. Von einer unsichtbaren Gemeinschaft, die Zeit überdauert. Und von der stillen Gewissheit, dass wir niemals allein sind.
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