Spuren des Verschwindens“
Diese Werkserie widmet sich der fragilen Grenze zwischen Präsenz und Auflösung im afrikanischen Lebensraum. Die dargestellten Tiere erscheinen nicht als feste Körper, sondern als Übergänge — sie zerfallen in Staub, Erde, Luft und Erinnerung. Ihre Formen lösen sich auf, als wären sie bereits Teil der Landschaft geworden, die sie einst bewohnten.
Die Malerei versteht sich als visuelle Metapher für das schleichende Verschwinden von Arten, deren Spuren nur noch fragmentarisch lesbar sind. Bewegung wird hier nicht als Dynamik des Lebens gezeigt, sondern als Prozess des Entgleitens. Was bleibt, sind Abdrucke, Partikel, flüchtige Zeichen im Raum.
Zwischen Figur und Abstraktion entsteht ein Spannungsfeld, in dem sich Natur und Verlust überlagern. Die Arbeiten laden dazu ein, nicht nur das Sichtbare zu betrachten, sondern auch das, was im Begriff ist, unwiederbringlich zu verschwinden.
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